Gutes Werk in der Krisenzeit

Mi 27. Mai

Masken 2Mitte April gab es noch keine Vorschrift zum Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske in der Öffentlichkeit, allerdings wurde die Empfehlung durch die Regierung immer klarer ausgesprochen. Viele Menschen haben sich überlegt, woher sie so einen Schutz bekommen können.

Zu diesem Zeitpunkt hat sich Marion Fuchs (geb. Ackermann) aus Hömberg schon längst an die Arbeit gemacht. Die gelernte Schneiderin hatte alle benötigten Materialien parat und hat mit großem Elan 160 waschbare Alltagsmasken in unterschiedlichen farbenfrohen Mustern genäht und mit praktischen Gummibändern versehen. Diese 160 Masken hat Marion Fuchs für ihre Hömberger Mitbürger*innen genäht, um ein Zeichen der Solidarität zu senden.

Ortsbürgermeister Dietmar Roßtäuscher war begeistert von ihrem Engagement und hat das Verteilen der Masken übernommen. Vorrangig hat er die Masken an Haushalte gegeben, in denen ältere oder zu einer Risikogruppe gehörende Menschen leben.

Im Ort wurde gerätselt, welcher Osterhase hinter der erfreulichen „Maskenpost“ stecken könnte…die meisten werden inzwischen durch den guten dörflichen Informationsfluss Bescheid wissen – oder spätestens jetzt die Auflösung erfahren!

Dass sich die Spendenquelle rumgesprochen hat, ist jedenfalls gewiss: es folgten Anfragen zum Maskennähen für die Katholische Kirchengemeinde Nassau, weiterhin wurde eine Arztpraxis in Welschneudorf und die Rathausapotheke Nassau mit den selbstgenähten Masken beschenkt. Für diese Mengen musste Marion Fuchs neues Material beschaffen, vor allen Dingen das zur Zeit sehr gefragte Gummiband war nicht leicht aufzutreiben.

In Hömberg gab es durch die Aktion viel Freude und Dank, auch eine Spende in Höhe von 10,- Euro für die Gemeinde Hömberg ist eingegangen.

Auch an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an Marion Fuchs für diese Aktion!